Die Ökologische Imkerei

Die Imkerei Auenblick gehört dem Bioland-Verband an und arbeitet nach diesen Richtlinien für die Ökologische Bienenhaltung:

Beuten: Als Material für die Beuten ist nur Holz, Stroh oder Lehm erlaubt. Anstriche mit Naturfarben.

In der Imkerei Auenblick wurden die Beuten selbst gebaut. Das Holz stammt aus dem Schwarzwald, dieses wurde mit einer Leinöllasur gestrichen. Die schönen Farben erhielten die Bienenkästen durch eine Beimischung von Erdpigmenten.

Wachs und Waben: Den Bienen ist die Möglichkeit zum Naturwabenbau zu geben. Die eingesetzten Mittelwände dürfen nur aus Bioland-Bienenwachs, welches aus Entdecklungswachs oder Naturwabenbau gewonnen wurde, hergestellt werden.

Über die Saison wurden in die Bienenvölker regelmäßig Rähmchen ohne Mittelwände eingesetzt. Die Bienen bauten dort Naturwaben aus von ihnen frisch „ausgeschwitzem“ Wachs. Mittelwände werden ebenfalls im Brut- und Honigraum eingesetzt, dieses Wachs davon entsammt aus der eigenen Imkerei.

Bienenfütterung: Die Zufütterung von Zucker ist auf die Überwinterung und Jungvolkbildung zu beschränken.

Für die Jungvölker wurden Standorte mit einem hohen Futterangebot gewählt, so dass auf eine Zuckerfütterung bei der Jungvolkbildung bisher verzichtet werden konnte. Sie wurden, wie die Altvölker auch, für den Winter mit Öko-Rübenzucker aus Deutschland eingefüttert. Zudem wurde dem Zuckerwasser noch eigener Honig beigemischt.

Bienengesundheit: Verbot von chemotherapeutischen Medikamenten, Bekämpfung der Varroamilbe durch organische Säuren.

Zur Varroamilbenbehandlung wurden Ameisensäure im Sommer und für die Winterbehandlung Oxalsäure eingesetzt. Die sehr gute Tiergesundheit meiner Bienen bestätigt diese Betriebsweise.

Bienenhaltungspraktiken: Der Königin dürfen zur Verhinderung des Schwärmens die Flügel nicht abgeschnitten werden.

Die Königinnen der Imkerei Auenblick haben neben ihrem Namen auch noch all ihre Flügel. Ein paar Königinnen – Wilhelmine, La Incognita und La Professora -sind mit einem Teil ihrers Volkes abgeschwärmt, bis auf Wilhelmine und ihren Schwarm konnten diese auch wieder von den Bäumen eingesammelt werden.

Honigernte: Nur ausgereifter Honig aus unbebrüteten Waben.

Im Vergleich zum feuchten Wetter im letzten Jahr war es in diesem Frühjahr sehr trocken. Dadurch konnte ausgereifter Honig mit einem niedrigen Wassergehalt geerntet werden. Durch die Trennung von Brut- und Honigraum gelangt keine Brut in die Honigwaben. Dadurch wurde der Honig immer aus frischen, unbebrüteten Waben geerntet.

Honigverarbeitung: Der Honig ist möglichst vor dem ersten Festwerden abzufüllen. Eine Erwärmung über 40 °C ist nicht erlaubt. Zur Schonung der natürlichen Inhaltsstoffe muss der Honig trocken, kühl und dunkel gelagert werden.

Der Honig wurde, nach dem er im Rührwerk cremig gerührt wurde,  meist direkt in Gläser abgefüllt. Dies ist der Idealfall, da dies am wenigsten Arbeit und Energieaufwand bedeutet. Jedoch gibt es in der Hauptsaison viel zu tun, weshalb  dies nicht immer gelingt. Lediglich der Akazien, Wald und Tannenhonig wurden schonend im Wasserbad bei 38 °C erwärmt, damit er Ihnen flüssig und mit seinem vollen Geschmack angeboten werden kann. Die Lagerung der abgefüllten Gläser erfolgt lichtgeschützt im Karton im kühlen, trockenen Keller.

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