Honige 2018

Frühjahrsblütenhonig
Das Frühjahr. Cremig und mild. Neben Kirschblütennektar landen in diesem Honig auch die später blühenden Obstsorten, Raps und je nach Jahr ein bisschen Löwenzahn und Ahorn. Nach dem der Honig in den Waben gereift ist, wird er ab Mitte Mai geschleudert. Einige Kisten mit vollen Waben wurden unberührt auf die Seite gestellt, falls der Winter lang wird und das ein oder andere Volk nochmals Futter benötigt.
Aus eigener Imkerei.

Maiblütenhonig
Der Frühsommer. Cremig und mild, leicht fruchtig. In diesem hellen Honig findet sich Nektar aus der Obst- und Rapsblüte sowie von Weißdorn, Akazien und Himbeeren. Der Honig wird Ende Mai geerntet, von meinen Dauerstandorten im Werratal.
Aus eigener Imkerei.

Akazienhonig
Der Flüssige. Die optimalen Verhältnisse im Mai und Juni für die Akazienblüte ermöglichten in diesem Jahr die Ernte von einem sehr reinen Akazienhonig. Die Völker wurden nach der Frühjahrsblüte etwas östlich von Berlin bei Bad Saarow am Waldrand aufgestellt. Hier lag der Akazienduft wahrlich in der Luft. Der Honig ist flüssig und angenehm süss.
Aus eigener Imkerei.

Sommerblütenhonig
Der Sommer. Cremig und leicht würzig. In diesem Jahr wurden hauptsächlich der Nektar von Brombeere, Himbeere und Lindenblüte von den Bienen gesammelt und in den Bienenstock eingetragen. Die Sommerblütenhonigernte ist stets eine sehr spannende Angelegenheit, da die Zusammensetzung von Jahr zu Jahr extrem schwanken kann. Ebenfalls aus dem Werratal.
Aus eigener Imkerei.

Lindenhonig
Der Minzige. Cremig und minzige. In diesem Jahr hatten die Linden einen starken Blütenbesatz, so dass ich sogar im Werratal Lindenhonig ernten konnte. Der Honig enstammt sowohl von den Blüten als auch als Honigtau von den Blättern.
Aus eigener Imkerei.

Kornblumenhonig
Der Leuchtende. Cremig und kräftig. Die blauen Kornblumen (centaurea cyanus), inmitten von ökologisch bewirtschafteten Getreidefeldern,  werden von den Bienen sehr gerne angeflogen. Der Honig ist leuchtend gelb und neben seinem einzigartigen geschmacklichen Aroma überzeugt er schon beim öffnen des Glases durch seinen unglaublich anregenden Duft. Die Bienenvölker werden im Juni und Juli in die Kornblume gewandert.
Aus eigener Imkerei.

Phaceliahonig
Der Erfrischende. Cremig und frisch-minzig. Phacelia wird im ökologischen Landbau oft als Zwischenfrucht, Gründüngung oder in Blühstreifen angebaut. Die violetten Blüten mit ihrem angenehmen Duft wirken sehr anziehend auf Insekten. In diesem Jahr habe ich erstmals einen ökologisch wirtschaftenden Hof in Thüringen mit den Bienen besucht. Die optimalen Wetterverhältnisse Anfang Juli begünstigten den Eintrag von diesem tollen Honig.
Aus eigener Imkerei.

Sommerblüte mit Zwiebelhonig
Der zwiebelige. Cremig und herb-kräftig. Nachdem die Phacelia verblüht war, begannen auf diesem Hof ein sehr großes Zwiebelfeld zu blühen. Ziel des Landwirtes ist nicht die Zwiebel als Gemüse zu ernten, es dient zur Saatgutvermehrung. Neben zahlreichen Hummeln sammelten auch meine Bienen den Zwiebelblütennektar und erledigten die wichtige Bestäubungsarbeit. In der etwas weiteren Umgebung ergänzten ökologische Steinklee- und Ölklettenfelder sowie Senfblüten das Blütenangebot. Bei den folgenden Völkerdurchsichten dominierte stets der strenge zwiebelige Geruch, eine für mich einigartige imkerliche Erfahrung. Der zwiebelige Geschmack findet sich auch im Honig wieder! Deshalb eignet er sich besonders für die Verwendung in der Küche, etwa bei der Fleischzubereitung oder für Salatsoßen.
Aus eigener Imkerei.

Waldblütenhonig
Auch kräftig. Cremig und würzig. Dieses Jahr begann seltenerweise auch im Werratal der Wald etwas zu honigen. Neben Waldhonig findet sich hier auch Himbeer- und Brombeerblütenhonig, wodurch eine spannende Mischung entstanden ist!
Aus eigener Imkerei.

Edelkastanienhonig
Der Dunkle. Kräftig und sehr herb. Dieses Jahr wanderte ich mit meinen Bienen erstmals in den Taunus mit seinen Edelkastanienbeständen. Die Blüte dauerte von Anfang bis Ende Juni. Sehr schön dabei ist auch die sehr gute Pollenversorgung der Völker durch die Edelkastanie. Den Honig habe ich flüssig belassen. Durch die Witterungsverhältnisse ist der Wassergehalt des Honigs sehr niedrig wodurch er zähflüssig ist und nicht gleich vom Brot läuft! Er eignet sich daher aber auch gut für’s Salatdressing!
Aus eigener Imkerei.

Backhonig
Bei der Honigernte fällt durch die Entdecklung der mit Honig gefüllten Zellen ein Wachs-Honig Gemisch an. Zunächst lasse ich dieses abtropfen, wodurch der einzigartige Tropfhonig gewonnen wird. Anschließend wird der Rest auf 70° C erwärmt, wodurch Wachs und Honig beim Abkühlen getrennt werden können. Dieser stark erwärmte Honig findet als  Back- und Teehonig Verwendung.

Sortenhonige die aktuell nicht geerntet werden konnten: 

Rapshonig
Fast weiß! Sehr cremig und mild. Im letzten Jahr habe ich die Rapsfelder eines Biolandbetriebs in Südniedersachsen angewandert. In der langen Kälteperiode bis Anfang Mai konnten die Völker sich durch Zufütterung von Honig in ihrer Volksstärke gut entwickeln. Als die ersten warmen Tage kamen, standen sie dann direkt an den leuchtend-gelben Feldern und konnten vor ihrer Haustür Nektar und Pollen sammeln und für den Landwirt bestäuben! Durch den hohen Glucoseanteil im Rapshonig wird dieser am cremigsten.
Aus eigener Imkerei. Noch etwas Honig aus 2017 verfügbar.

Waldhonig
Der Dunkle. Kräftig und würzig. Zur Waldtracht wanderte ich mit meinen Bienen zu einem befreundeten Imker in das Kinzigtal im Schwarzwald. 2017 begannen die Fichten
(picea abies) schon Ende Mai zu Honigen. Ende Juni konnte ich von diesem Standort das erste mal Honig ernten: Leckerer Waldhonig! Für mich immer eines der schönsten Ereignisse an den Bienenvölkern: eine frische Butterbrezel mit Waldhonig direkt aus der Wabe!
Aus eigener Imkerei. Noch etwas Honig aus 2017 verfügbar.

Weisstannenhonig (2011)
Der Seltene. Malzig und würzig. Im Anschluss an die Fichten „honigte“ die Weisstanne (abies alba). Dies kann wieder ein paar Jahre dauern, denn die Intensität der Honigtaubildung hängt stark von den klimatischen Bedingungen eines Jahres ab. 2017 honigte die Tanne schon sehr früh, und Anfang August holte ich die Völker aus dem Schwarzwald ab um sie rechtzeitig einzuwintern.
Aus eigener Imkerei. Noch etwas Honig aus 2017 verfügbar.

Wegen der unsicheren Erntesituation habe ich 2018 auf eine Wanderung in den Schwarzwald verzichtet. Mancherorts wurde mir zwar von Honigtaueintrag berichtet, es wurde aber auch Melizitosehonig gemeldet. An diesem können sich die Bienen sehr stark abarbeiten, zudem kristallisiert er in den Waben aus, so das er nicht mehr geschleudert werden kann

Sommerblüte mit Zwiebelhonig
Der zwiebelige. Cremig und herb-kräftig. Ende Juni begannen auf die Zwiebeln zu blühen. Ziel des Landwirtes ist nicht die Zwiebel als Gemüse zu ernten, es dient zur Saatgutvermehrung. Neben zahlreichen Hummeln sammelten auch meine Bienen den Zwiebelblütennektar und erledigten die wichtige Bestäubungsarbeit. In der etwas weiteren Umgebung ergänzten ökologische Steinklee- und Ölklettenfelder sowie Senfblüten und Ringelblumen das Blütenangebot. Auch 2018 habe ich meine Bienen an das Zwiebelfeld gestellt, die Bienen flogen aber hauptsächlich in die angrenzende Phacelia, da diese Blüte für sie deutlich attraktiver ist!

Sommerblüte mit Steinkleehonig
Ebenfalls sehr kräftig. Cremig und herb-kräftig. Nachdem die Kornblume in Brandenburg verblüht war, stellte ich meine Völker in Thüringen an ein Steinkleefeld. Leider war dieser aufgrund der Trockenheit nicht stark entwickelt und ich konnte keinen Honig ernten. Wenigstens etwas Pollen konnten die Völker sammeln. Dies ist für die Aufzucht der Jungbienen von starker Bedeutung. In Anbetracht der extremen Trockenheit auch im Werratal war dies für die Bienengesundheit bedeutend!

Aus eigener Imkerei. Noch etwas Honig aus 2017 verfügbar.

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